| Titel: | Integrative Tageseinrichtungen für Kinder als Schlüssel zur gleichberechtigten Teilhabe |
| Leitung: | Dr. Timm Albers, Prof. Dr. Bettina Lindmeier, Prof. Dr. Tanja Jungmann |
| MitarbeiterInnen: | Dipl. Päd. Svenja Bruck |
| Laufzeit: | 02/2009 - 01/2011 |
| Abstract: | Im Hinblick auf die Betreuung von Kindern mit einer Behinderung in vorschulischen Institutionen hat in den letzten drei Jahrzehnten eine Neuorientierung stattgefunden, die sich am Leitbild einer integrativen Erziehung orientiert und die gemeinsame Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderungen der Betreuung in einer Sondereinrichtung vorzieht.
In der Folge erhält die Einzelintegration zunehmenden Stellenwert, in der sich eine Tageseinrichtung für Kinder auf Antrag der Eltern dazu bereit erklärt, ein Kind mit einer Behinderung aufzunehmen. Diese Form der Integration unterstützt zwar die soziale Einbindung des Kindes und stellt eine Möglichkeit dar, Freundschaften aus der alltäglichen Umgebung aufrecht zu erhalten, auf der anderen Seite besteht darin aber die Gefahr, dass sich das pädagogische Team bei einer ad hoc Integration nicht genügend auf die Bedürfnisse von Familien mit einem behinderten Kind vorbereitet fühlt, oder aus Angst vor Überforderung keine schwerer beeinträchtigten Kinder aufgenommen werden. Hier besteht ein hoher Beratungs- und Fortbildungsbedarf bei Eltern und pädagogischen Fachkräften.
Gegenstand der Untersuchung ist auf diesem Hintergrund die vergleichende Betrachtung der integrativen Arbeit in unterschiedlichen Formen institutionalisierter Tagesbetreuung, um zu theoretisch fundierten Aussagen über die Entwicklung von Kindern in der integrativen Betreuung und den pädagogischen Rahmenbedingungen für die gemeinsame Bildung, Betreuung und Erziehung zu kommen. In der Stadt Hannover haben wir die in Niedersachsen eher selten anzutreffende Möglichkeit, verschiedenen Angebotsformen, wie die integrative Kindergartengruppe, Einzelintegration in Regelgruppen, Einzelintegration in Krippen und Sonderkindergärten zu analysieren. Weitere Angebotsformen, wie eine altersgemischte integrative Gruppe oder eine Integrationsgruppe in einem Familienzentrum können wir ergänzend in anderen Städten Niedersachsens vergleichend hinzuziehen. Das primäre Ziel des Transferprojekts soll somit eine Bestandsaufnahme der integrativen Arbeit in Kitas sein, die die pädagogische, institutionelle und elterliche Perspektive auf die Entwicklung der Kinder einbezieht.
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| gefördert von: | Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) |
| Link: | www.nifbe.de |
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| Titel: | Preschool teachers' attitudes toward play in early years (3 to 7) |
| Leitung: | Dr. G.M. van der Aalsvoort (Utrecht) / Dr. Penelope Munn (Glasgow) /Dr. Anke König (Vechta) |
| MitarbeiterInnen: | Bette Prakke |
| Laufzeit: | 11.2008 - 12.2009 |
| Abstract: | The data that aims at eliciting preschool teachers view upon play in early years consists of four video clips showing children in preschool settings in Japanese, Dutch and German preschools. The clips will be used to stimulate teachers to explicit tacit knowledge on the role of play in early childhood settings.
Participants:
experienced preschool teachers and students on training to become a preschool teacher N=400 |
| gefördert von: | Hogeschool Utrecht /Hochschule Vechta |
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| Titel: | Professionelle Begleitung von Lern- und Bildungsprozessen in Kindertageseinrichtungen. Teilprojekt d |
| Leitung: | Prof. Dr. Peter Cloos, Prof. Dr. Meike Baader, Prof. Dr. Wolfgang Schröer |
| MitarbeiterInnen: | Marc Schulz |
| Laufzeit: | Oktober 2008 bis Oktober 2011 |
| Abstract: | Trotz der immens zunehmenden Bedeutung von Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren in den Handlungsfeldern der Pädagogik der frühen Kindheit besteht kaum empirisches Wissen darüber, wie diese Verfahren hier eingesetzt werden und welchen Nutzen sie letztendlich auch für die Professionalisierung der Begleitung von kindlichen Bildungsprozessen haben. Es stellt sich die Frage, auf welche Weise diese Verfahren das kindliche Lernen sichtbar machen und ob sie kindliche Bildungsprozesse angemessen beschreiben können.
Das Forschungsvorhaben untersucht die gegenwärtige Praxis und die Potentiale prozessorientierter Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren zur professionellen Begleitung von Lern- und Bildungsprozessen in Kindertageseinrichtungen in drei Schritten:
Erstens geht es um die kritische Analyse der Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren. Diese liegen mehrheitlich als Praxisbeschreibungen vor, die teils von empirischen Studien flankiert werden. Jedoch sind u.a. Unterschiede in den bildungstheoretischen Verankerungen festzustellen. Daher wird, unter Einbezug bildungstheoretischer, methodischer und professionstheoretischer Annahmen, für die zweite Phase ein Analyseraster entwickelt, das ermöglicht, professionelle Spannungsverhältnisse im Umgang mit den Verfahren zu beschreiben.
Zweitens werden die Praktiken der prozessorientierten Beobachtungsverfahren in vier bis fünf niedersächsischen Einrichtungen ethnografisch beobachtet. Der Schwerpunkt liegt auf teilnehmende Beobachtungen, zudem werden noch ethnographische Interviews mit Professionellen durchgeführt. Mittels ethnographischer Fallstudien kann die lokale Eingebundenheit der Verfahren, aber auch die feldspezifischen Binnenlogiken und Handlungsstrukturen aufgezeigt werden. Die Beobachtungszeiträume sind auf zwei- bis dreiwöchige Feldaufenthalte angelegt.
Drittens werden anhand der gewonnenen Ergebnisse Potenziale für die Weiterentwicklung von Verfahren und – damit verbunden – Chancen und Grenzen zur Professionalisierung des Handlungsfeldes aufgezeigt.
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| gefördert von: | Drittmittelprojekt |
| Link: | www.fruehe-kindheit-niedersachsen.de/bildunginkita.html |
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| Titel: | Qualität in der Bildung und Entwicklung unter 3 - Sprachliche, emotionale und soziale Entwicklungsverläufe von Kindern in der Tagespflege und der Krippe unter der Zielperspektive von Inklusion |
| Leitung: | Dr. Timm Albers, Prof. Dr. Bettina Lindmeier, Prof. Dr. Tanja Jungmann |
| MitarbeiterInnen: | Dipl. Päd. Claudia Schröder, Sandra Bendler, M. Sc. |
| Laufzeit: | 12/2009 - 11/2011 |
| Abstract: | Gegenstand der Untersuchung ist die vergleichende Betrachtung der sprachlichen und sozial-emotionalen Entwicklungsverläufe von normal entwickelten und entwicklungsgefährdeten Kindern unter drei Jahren in unterschiedlichen Formen institutionalisierter Tagesbetreuung (Krippen, Tagesmütter). Den Bezugsrahmen bildet der durch die Familienpolitik eingeleitete Ausbau der Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren. Sie geht einher mit kontroversen Diskussionen um mögliche negative Konsequenzen für die Entwicklung der Kinder durch die frühe Trennung von der primären Bindungsperson und eine unzureichende Qualität der Betreuungsangebote. Im deutschen Sprachraum liegen derzeit noch kaum systematische Daten über die Entwicklungsverläufe von Kindern vor, die ab oder unter einem Jahr in Krippen oder in der Tagespflege betreut
wurden. Dies gilt in besonderem Maße für entwicklungsgefährdete Kinder, da die Diskussion um die Ausweitung der Krippenbetreuung im Allgemeinen und der integrativen Krippenbetreuung im Besonderen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch in den Anfängen steckt.
Durch die enge Kopplung sprachlicher Kompetenzen an kognitive und sozial-emotionale Fähigkeiten ergibt sich über Konsequenzen für den späteren Schulbesuch hinaus ein erhöhtes Risiko für überdauernde soziale und emotionale Entwicklungsbeeinträchtigungen. Besondere Chancen bieten in diesem Zusammenhang diagnostische Verfahren, die möglichst frühzeitig verlässliche Aussagen darüber treffen können, ob ein Kind über ein ausreichendes Maß sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen verfügt, ob es eine Sprachförderung im Kindergarten benötigt oder ob eine Sprachstörung vorliegt. Pädagogische Prozessqualität wird sich daran messen lassen müssen, ob es der pädagogischen Institution und den Fachkräften gelingt, eine Umwelt bereit zu stellen, die die Interaktion in der Gruppe der Gleichaltrigen unterstützt und sprachliche Strukturen bereitstellt, die die Entwicklung altersadäquater Sprachkompetenz ermöglicht.
Die Erfassung der Entwicklungsverläufe erfolgt zu mehreren Zeitpunkten mittels standardisierter Verfahren und wird durch qualitative Methoden (teilnehmende Beobachtung mit Interaktionsanalysen) ergänzt. Die Settings institutionalisierter Tagesbetreuung werden ebenfalls mittels standardisierter Verfahren erfasst. Die vergleichende Interpretation von
Entwicklungsverläufen und Rahmenbedingungen soll differenzierte Aussagen zu entwicklungsförderlichen Bedingungen für Kleinstkinder ermöglichen und so Hinweise für die Gestaltung des weiteren Ausbaus institutionalisierter Tagesbetreuung geben.
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| gefördert von: | Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) |
| Link: | www.nifbe.de |
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| Titel: | Wissenschaftliche Begleitung des Programms "Das letzte Kindergartenjahr als Brückenjahr zur Grundschule" |
| Leitung: | Prof. Dr. Meike Baader, Prof. Dr. Peter Cloos (Sprecher) Prof. Dr. Wolfgang Schröer |
| MitarbeiterInnen: | Yvonne Manning-Chlechowitz, M.A., Miriam Sitter, M.A. |
| Laufzeit: | September 2007- September 2011 |
| Abstract: | Das vom niedersächsischen Kultusministerium initiierte Programm »Das letzte Kindergartenjahr
als Brückenjahr zur Grundschule« hat sich folgende Ziele gesetzt:
• Erleichterung des Übergangs in die Grundschule durch schulvorbereitende Angebote.
• Möglichst keine Kinder vom Schulbesuch zurückzustellen und Kinder mit Entwicklungsvorsprung
vorzeitig einzuschulen.
• Ermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten aller Kinder.
• Verständigung über Bildungsentwicklung und Bildungsdokumentation zwischen den
Beteiligten.
• Alle Beteiligten dafür zu gewinnen, Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren
einzusetzen.
• Zusammenarbeit und gemeinsame Weiterqualifikation von KiTa- und Grundschul-
Fachkräften.
Die Ziele der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation orientieren sich sowohl an
Ergebnissen als auch an den Prozessen der Programmimplementierung. Dies legt
sowohl eine summative (ergebnisorientierte) als auch eine formative (prozessorientierte)
Evaluation nahe. Die wissenschaftliche Evaluation umfasst die Identifizierung von Gelingensbedingungen
einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule,
erfasst und bewertet die eingesetzten Dokumentation- und Beobachtungsverfahren,
die praktizierten Förderangebote, sammelt Fallbeispiele guter Zusammenarbeit
mit den Eltern und misst die Qualität und die Wirkung der erfolgten Fortbildungen. Im
Rahmen des System-Monitorings wird Unterstützung und Beratung zur Auswahl der
Modellprojekte, zur Arbeitsweise der Beratungsteams und zur Weiterentwicklung des
Programms gewährleistet |
| gefördert von: | Niedersächsischen Kultusministerium |
| Link: | www.fruehe-kindheit-niedersachsen.de/ |
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| Titel: | Wissenschaftliche Begleitung des Projekts "Prävention in Alfeld und Freden" (PiAF) |
| Leitung: | Prof. Dr. Peter Cloos, Prof. Dr. Meike Baader, Prof. Dr. Wolfgang Schröer |
| MitarbeiterInnen: | Yvonne Manning-Chlechowitz, M.A., Miriam Sitter, M.A. |
| Laufzeit: | Juni 2008- Juni 2011 |
| Abstract: | Das »Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen« übernimmt die wissenschaftliche
Begleitung und Evaluation des vom niedersächsischen Sozialministerium
geförderten Projektes PiAF, eine Kooperation von der Erziehungsberatungsstelle und
dem Gesundheitsamt im Landkreis Hildesheim zur vorschulischen Prävention bei
Entwicklungsrisiken.
PiAF geht neue Wege, weil es den gesamten Präventionsprozess interdisziplinär
anlegt (Vorbereitung, Beobachtung, Untersuchung, Beratung und Verlaufsverfolgung),
es frühzeitiger als gewohnt die Kinder untersucht und es systematisch aufsuchend
angelegt ist. Ziel der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation des Projektes
PiAF ist, die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Projektes PiAF auf unterschiedlichen
Systemebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen |
| gefördert von: | Niedersächsisches Sozialministerium und Landkreis Hildesheim |
| Link: | www.fruehe-kindheit-niedersachsen.de/ |
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| Promotion: | |
| Titel: | Säuglinge und Kleinkinder mit CHARGE-Syndrom im Dialog mit ihren Eltern – Eine Langzeitstudie |
| Leitung: | Prof. Dr. Ursula Horsch / Andrea Scheele |
| Laufzeit: | 3 Jahre (12/2006 - 12/2009) |
| Abstract: | Die Studie greift auf monatliche, im natürlichen Umfeld der Familie videographierte Eltern-Kind-Dialoge zweckfreier Spielsituationen zurück. Insgesamt nehmen 25 Eltern-Kind-Paare in Deutschland und der Schweiz an der Studie teil. Alle Kinder weisen eine Hörsehschädigung sowie unterschiedliche weitere Behinderungen auf, bei neun Kindern liegt das CHARGE-Syndrom vor. Ein computergestütztes Auswertungsverfahren ermöglicht unter Rückgriff auf eine spezielle Software zur Verhaltensanalyse (Interact, Mangold) eine anschauliche Darstellung sowie vergleichende Quantifizierungen. In einem zweiten Schritt werden die Videos nach bestimmten Kriterien zusätzlich qualitativ ausgewertet.
Ziele der Studie belaufen sich darauf, eine umfassende Sammlung, Dokumentation und quantitativ-qualitative Analyse der beobachtbaren dialogischen Elemente zu leisten und Aussagen zu Dialogstrukturen sowie zur Entwicklung von frühen Dialogen bei hörsehgeschädigten Kindern und ihren Eltern zu treffen. Auch sollen intrafamiliäre genderspezifische Gemeinsamkeiten und Unterschieden als auch extrafamiliäre Gemeinsamkeiten und Unterschieden untersucht werden.
Insgesamt betrachtet soll eine Evaluation bedeutsamer Daten für die Früh- und auch speziell für die Taubblindenpädagogik vorgenommen und dadurch Impulse in diesen beiden Bereichen gegeben werden.
Begründung des Forschungsauftrags:
In einer Zeit, in der aufgrund der sich von Tag zu Tag verbessernden medizinischen Möglichkeiten immer schwerer behinderte Kinder überleben, verändert sich das Klientenbild sowohl an den schulischen Einrichtungen mit besonderem Förderbedarf als auch an therapeutischen Zentren: Die Ursachen der Behinderung zahlreicher Schüler liegen heutzutage in einer Vielfalt von seltenen Syndromen begründet. Eines dieser Syndrome stellt das CHARGE-Syndrom dar, das meist mit einer Hörsehschädigung sowie zahlreichen weiteren (Sinnes-)Behinderungen und gesundheitlichen Erfordernissen wie bspw. Herzfehlern einhergeht. Im Zuge meines Promotionsvorhabens, dass sich ursprünglich der Thematik „Hörsehgeschädigte Kinder im Dialog mit ihren Eltern“ widmete und nun stärker auf die Gruppe der Kinder mit CHARGE-Syndrom ausgerichtet ist, wird dem Forschungsbedarf in diesem Bereich nachgekommen. Die Studie lehnt sich eng an das Projekt „Dialogische Entwicklung bei Säuglingen“ unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Ursula Horsch an. |
| gefördert von: | Stipendium nach dem Landesgraduiertenförderungsgesetz / PH Heidelberg / Firma Mangold |
| Link: | www.andrea-scheele.de |
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| Titel: | Viel hilft viel? Untersuchung zur interdisziplinären Frühförderung hörgeschädigter Kinder mit Mehrfachbehinderung |
| Leitung: | Prof. Dr. U. Horsch/ Christiane Bischoff |
| Laufzeit: | 3 Jahre (12/2006-12/2009) |
| Abstract: | Die Untersuchung hat das Ziel, die Situation von Eltern mit einem hörgeschädigten Kind mit Mehrfachbehinderung in der Frühpädagogik zu optimieren.Vorliegende Forschungsergebnisse zur Situation von Familien mit hörgeschädigten mehrfachbehinderten Kindern zeigen dabei, dass die Belastung dieser Eltern im Vergleich zu Eltern von ausschließlich hörgeschädigten Kindern hoch ist. Die Situation, ein mehrfachbehindertes Kind zu haben stellt dabei viele Eltern vor eine meist völlig veränderte Lebenssituation. Verunsicherungen auf Seiten der Eltern auf Grund konträrer Beratungsansätze und einzelner Therapiebausteine sollen dabei auf dem Hintergrund eines dialoggeleiteten Frühförderverständnisses untersucht werden. Zudem sollen Grundlagen zur Ausgangssituation von Eltern mit hörgeschädigten mehrfachbehinderten Kindern gewonnen werden, um diese Eltern auf der Grundlage wissenschaftlicher Ergebnisse optimiert beraten zu können. Um die wissenschaftliche Zielsetzung zu realisieren, werden die Ergebnisse der hörgeschädigten mehrfachbehinderten Kinder zu Daten von hörgeschädigten und von hörenden Kindern vergleichend diskutiert. |
| gefördert von: | Pädagogische Hochschule Heidelberg |
| Link: | www.ursulahorsch.com |
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| Titel: | Zahlbegriffsentwicklung im frühen Kindesalter - eine Fallstudie zur Entwicklung des mathematischen Denken |
| Leitung: | Prof. Dr. Jens-Holger Lorenz |
| MitarbeiterInnen: | Dipl-Päd. Andrea Einig |
| Laufzeit: | 2007-2009 |
| Abstract: | Die Entwicklung des mathematischen Denkens von Kindern im Alter ab 3,6 Jahren steht im Mittelpunkt diese Forschungsprojektes. In einer Längsschnittstudie werden die Kinder mittels eines Leitfrageninterviews über ein Jahr zu den verschiedenen mathematischen Kompetenzen befragt. Das materialbasierte Interview wird in Form von Einzelinterviews durchgeführt und auf Video aufgenommen, um neben der Sprache auch deren Handlungen erfassen zu können. Im Anschluss an die Datenerhebung werden die Interviews qualitativ ausgewertet und in Fallstudien zusammengefasst. |
| gefördert von: | Ein Projekt im Programm 'Bildungsforschung' der Landesstiftung Baden-Württemberg (Auftragsforschung) |
| Link: | www.landesstiftung-bw.de/themen/wissenschaft.php?id=245 |
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| Habilitation: | |
| Titel: | Teamarbeit und die fallverstehende Begleitung von Bildungs- und Hilfeprozessen |
| Leitung: | Peter Cloos |
| MitarbeiterInnen: | - |
| Laufzeit: | ab 2007 |
| Abstract: | Kompetenzen der Beobachtung, Diagnose und Evaluation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen sowie der Reflexion von flankierenden Hilfeprozessen werden in den Arbeitsfeldern der Pädagogik der Kindheit als zunehmend wichtig erachtet und auch in den so genannten Bildungsplänen der Länder aufgeführt. Hier fehlt es jedoch an grundlagenbezogener Forschung zu den Bedingungen, Möglichkeiten und Kompetenzen der Beobachtung, der Diagnose und des Fallverstehens in der Praxis von Kindertageseinrichtungen. In diesem Forschungsprojekt werden Teamsitzungen in Kindertageseinrichtungen aufgezeichnet und rekonstruktiv ausgewertet. Dabei steht zunächst die Frage im Vordergrund, wie sich Teamarbeit realisiert. Auf Basis der Ergebnisse dieser Untersuchung werden die Passagen von Teamsitzungen extensiv rekonstruiert, in denen Kinder, ihre Entwicklung und ihre Bildungsprozesse sowie flankierende Hilfeprozesse in den Blick geraten. Schließlich geht es dabei um die Rekonstruktion der Binnenlogik des professionellen Handlungsfeldes und die Frage, wie sich das Verhältnis von unterschiedlichen Handlungsaufforderungen zwischen Bildung, Erziehung, Bertreuung sowie Prävention, Hilfe und Kompensation gestaltet. |
| gefördert von: | - |
| Link: | www.fruehe-kindheit-niedersachsen.de/bildungsprozesse.html |
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| Titel: | «CANDELA» – Chancenförderung und Integration durch Deutschkurse im Elementarbereich.
Längsschnittliche Fallstudien von Familien mit Migrationshintergrund.
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| Leitung: | Dr. Doris Edelmann |
| MitarbeiterInnen: | N.N. |
| Laufzeit: | 2009-2012 |
| Abstract: | Mit diesem Projekt werden mit längsschnittlichen Fallstudien rund 20 Familien mit Migrationshintergrund im Kanton Basel-Stadt untersucht, deren Kinder an einem Deutschkurs in einer frühkindlichen Einrichtung teilnehmen. Parallel dazu werden etwa 10 Schweizer Familien untersucht, deren Kinder die gleiche Einrichtung besuchen.
Im Mittelpunkt der Erkenntnisinteressen stehen einerseits die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Akteuren, also den Kindern, den Eltern und dem pädagogischen Personal, andererseits interessieren die Rückwirkungen auf den Bildungsort der Familie. Weiterhin werden die Bedürfnisse, Erfahrungen und Erwartungen der Familien bezüglich der frühen Bildung im Allgemeinen und der frühkindlichen Sprachförderung im Besonderen erhoben.
Für die Datenerhebung werden mit den Familien im Laufe von zwei Jahren drei qualitative Interviews durchgeführt. Die Eltern werden zudem mit Einwegkameras typische Routinen und Rituale in ihrem familialen Alltag dokumentieren. Ebenfalls befragt wird das pädagogische Personal in den frühkindlichen Einrichtungen. Bei den Kindern werden Sprach- und kognitive Leistungstests durchgeführt.
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| gefördert von: | Schweizerischen Nationalfonds |
| Link: | www.unifr.ch/pedg/staff/edelmann/edelmann.htm |
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